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Wirkungsweise der Pille

Wirkprinzip

Als im Jahr 1961 mit der Pille eine Methode zur sicheren Schwangerschaftsverhütung eingeführt wurde, glich dies einer Revolution. Erstmals konnten Frauen sich zuverlässig schützen, was sich auf die Sexualmoral und auch auf die Geburtenrate auswirkte. Noch heute spricht man vom „Pillenknick“.

Das Wirkprinzip ist dabei ebenso einfach wie genial. Durch sie in der Pille enthaltenen Hormone wird dem Körper eine bereits bestehende Schwangerschaft vorgetäuscht. Daher unterbindet der Körper die Einnistung einer weiteren Eizelle in der Gebärmutter.

Wirkung der Hormone Östrogen und Gestagen

Die in den meisten Pillen eine Kombination von Hormonen aus der Gruppe der Östrogene und Gestagene. Dabei unterbinden die Östrogene den Eisprung, während die Gestagene die Konsistenz des Schleimpfropfes am Muttermund verändern und so das Eindringen von Spermien verhindern. Außerdem nehmen Gestagene Einfuß auf die Zusammensetzung der Gebärmutterschleimhaut und verhindern so die Einnistung einer befruchteten Eizelle. .


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